La Casa Uomo Morto wurde vermutlich 1820 erbaut. Ursprünglich hatte das Haus wohl einen anderen Namen, allerdings wurde es der
Legende nach in „La Casa Uomo Morto“ („Haus des toten Mannes“) umbenannt, nachdem ein Mann beim Dachdecken tödlich verun-
glückte. Bis ca. 1960 wurde das Haus noch als Bauernhaus genutzt, danach stand es viele Jahre leer.
1982 wurde es vom damaligen Geschäftsführer des Stadtjugendrings Esslingen, Wilfried Hemmerich, als Ort für jährliche Ferienstationen
entdeckt. Anfangs hatte das Haus weder ein Dach noch irgendeine Infrastruktur wie Toilette oder Dusche. In über 30 Workcamps wurde
das Haus zu einem ökologischen Bildungshaus ausgebaut, in dem bis zu 18 Personen leben können.
1991 sollte das Haus von dem Besitzer, einem Bauern aus Salutio, verkauft werden. Nachdem die Projektgruppe viele andere „Ruinen“
besichtigt hatte aber keine Alternative dabei war, ergab sich dank des Engagements des damaligen Vorstands die Möglichkeit das Haus
durch den Stadtjugendring zu kaufen. Seither wurde das Haus laufend weiter renoviert und ein eigener Brunnen gegraben.